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Was du unbedingt zur Tempel Etikette in Bali wissen muss

Die BalinesenInnen sind sehr religiös und Tempel findet man quasi in fast jedem Hinterhof. Wenn du dich näher mit den hiesigen Bräuchen befassen und auch Tempel wie den Pura Danu Beratan besuchen oder den Wassertempel bei Ubud willst, solltest du dies vorher wissen.

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Was du unbedingt zur Tempel Etikette in Bali wissen muss

Der Dresscode

Bali ist eine recht konservative Insel. Sieh genauer hin und du wirst feststellen, dass viele in Langen Pullis mit Mütze und langen Jeans herumlaufen. Auch bei Hitze. Das mag befremdlich sein, dient aber einerseits dem Sonnenschutz und andererseits der Anständigkeit.

In Schwimmsachen herumzulaufen wird daher ganz und gar nicht gern gesehen, wenn auch toleriert, da Touristen der Insel viel Geld bringen. Bei Tempeln ist dies aber ganz und gar nicht nöglich. (Zum Glück.)

Hier gilt: Immer die Schultern und Beine bedecken. Also Tanktops und Shorts zu Hause lassen oder ein extra Shirt und Sarong dabei haben. Das bleibt auch während des Besuches an. Also nicht einfach heimlich ausziehen, um sexy Fotos zu machen.

Tempelgängerinnen im Wassertempel Pura Tirta Empul bei Ubud
Traditionelle Kleidung

Sarongs* (kain kamben) kann man sich an den Eingängen vieler Tempel wie bei Gunung Kawatu oder Goa Gajah leihen. Aber du kannst auch einfach einen eigenen kaufen, solche Stände gibt es zu hauf und vor allem um beliebte Tempel herum.

Der Startpreis wird oft als 80.000-100.000 IDR angelegt. Also immer verhandeln, sodass du am Ende nicht mehr als 5€ zahlst. Lass dir auch gleich zeigen wie man den Sarong richtig bindet (sodass du dich darin auch bewegen kannst.)

Zum Sarong dazu trägt man auch den Tempelschal (selendang) um die Hüften.

Schuhe werden beim Betreten von Tempeln (und Häusern generell) ausgezogen. Also Socken mitbringen, wenn du nicht barfuß laufen magst.

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Eine Opfergabe im Wassertempel Pura Tirta Empul bei Ubud
Opfergabe

Verhaltensregeln

Zum richtigen Verhalten gehört dazu, nie die linke Hand zu geben (auch außerhalb von Tempeln), etwas damit zu überreichen oder etwas im Tempel zu berühren. Das hat hygienische Gründe, da mit Links üblicherweise der Toilettengang getätigt wird.

Übrigens ist es in Ordnung, wenn man eine Gabe oder Geschenk mit beiden Händen überreicht. Das zeigt Respekt. Klein Opfergaben sind Teil des täglichen Lebens auf Bali und die wirst du auch auf der Straße und vor Tempeln sehen. Acht darauf, dass du nicht ausversehen drauf trittst.

Köpfe sollten auf Bali nie berührt werden, da sie als der heiligste Teil des Körpers angesehen werden. Das gilt auch für Kinder.

Um auf etwas zu zeigen, ballt man die Hand und nimmt den Daumen, nicht den Zeigefinger. Winkst du jemanden heran, dann wedelst du quasi mit der ganzen Hand nach unten.

Minitempel in Reisfeld

Auch sollte man darauf achten wo man mit seinen Zehen hinzeigt. Füße sollten nie direkt auf eine Buddha-Statue gerichtet sein! Und auch muss man sein Haupt niedriger als das des Buddha halten. Höher als der Priester darf man auch nicht stehen.

Auf Bali ist auch ein entspanntes Gemüt ganz wichtig. Also nie aufregen oder gar laut werden. Das ist hier unglaublich empörend.

Wirst du Zeuge einer religiösen Feier oder Prozession, wie zum Beispiel zu Nyepi, dann ist das keine Gelegenheit die Kamera zu zücken und dich unter die Leute zu mischen und alles festzuhalten.

Halte Abstand und plane mehr Zeit ein, wenn du deswegen im Stau feststeckst. Hier wird nicht überholt oder gar vorweg gelaufen.

Blick auf den See und den schwebenden Tempel bei Pura Ulun Danu Bratan
Pura Ulun Danu Beratan

Zutritt untersagt

Als Frau bist du etwas mehr eingeschränkt, was das Betreten der Tempel auf Bali betrifft. Während der Menstruation ist es dir absolut untersagt. Überhaupt, wenn man blutet (z.B. durch einen Schnitt oder Kratzer), darf man einen Tempel nicht betreten.

Hast du Fragen? Lass es mich in den Kommentaren wissen

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