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Annemarie Strehl

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Die 10 schönsten Burgen und Schlösser in Sachsen für einen Tagesausflug

In Sachsen gibt es 821 nachweisbare Anlagen in Sachsen, die man als Burg oder Schloss bezeichnen kann! Das ist unglaublich und ich habe leider bisher auch nur einen Bruchteil davon gesehen. Aber falls du einen kleinen Ansatzpunkt für einen schönen Tagesausflug suchst, sind hier die 10 schönsten Burgen und Schlösser in Sachsen von mir und anderen Reisebloggern zusammengetragen.

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Moritzburg: Das Aschenputtelschloss

August der Starke (Friedrich August I. von Sachsen) hatte seinerzeit einige der schönsten Schlösser und Burgen in Sachsen errichten lassen. Er scheute kein Geld (was sich in den Kassen schnell bemerkbar machte), um seiner Herrschaft Denkmäler zu setzen und sich neue Residenzen zu schaffen.

Eines meiner liebsten Schlösser in Sachsen – und eines, das er errichten ließ – ist Schloss Moritzburg. Jeder, der den Film Drei Haselnüsse für Aschenbrödel gesehen hat, wird es wiedererkennen. Es war die echte Filmkulisse! (Zumindest für die Außenaufnahmen. Für die Räume wurde ein Set gebaut.)

Auch, wenn du kein Fan des Films bist (Geht das überhaupt? Der Film ist so toll!), lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch auf Schloss Moritzburg.

Von Dresden sind es weniger als 30 Minuten mit dem Auto zum Schloss. Die Außenanlagen sind frei begehbar und laden zu einem entspannten Spaziergang im Grünen ein.

Im Schloss befindet sich ein Museum mit einer dauerhaften Barockausstellung und fabelhaft erhaltenem barocken Dekor. Besonders der große Saal mit der Jagdtrophäensammlung ist faszinierend (obwohl ich echt kein Fan von ausgestopften Tieren und Jagen bin).

August der Starke liebte das Jagen und Motitzburg war sein Jagdschloss. Mir großer Vorliebe sammelte er unsymmetrische, leicht deformierte Geweihe. Dabei sticht der legendäre 66-Ender und das Geweih eines ausgestorbenen Riesenhirsches hervor.

Außerdem gibt es viele super detailliert bemalte Ledertapeten in 11 verschiedenen Räume und einen Raum, der komplett mit Federn verziert ist, von Tapeten bis zum Bett. (Als Allergiker juckte mir sofort die Nase. Wahrscheinlich aber nur Einbildung.)

Zudem gibt es regelmäßige Sonderausstellungen und sogar einen Film Drei Haselnüsse für Aschenbrödel Ball! So nah kommst du dem Film sonst nie!

  • Öffnungszeiten: 04. Mai 2020 – 01. November 2020, täglich 10 bis 18 Uhr
  • Eintritt. 8€ (Erwachsene), 6,50€ (ermäßigt), 1€ (6-16 Jahre), Kinder bis 5 Jahre sind kostenfrei
  • Webseite

Fasanenschlösschen: Rokoko und Leuchtturm

Und wo wir gerade beim Schloss Moritzburg sind, kannst du direkt zwei sächsische Schlösser in einem Rutsch abhaken. Denn zu Moritzburg gehört das kleine aber feine Fasanenschlösschen, das sich weiter hinten im Park am Rand des Schlossteiches befindet.

Es ist richtig kompakt und in einem zarten Rosa gestrichen. Aber ich erwähne es nicht nur, weil es total praktisch gelegen ist. Schließlich gibt es viele schöne Schlösser und Burgen in Sachsen. Aber das Rokoko-Schlösschen ist vor allem durch den Leuchtturm etwas ganz Besonderes.

Normalerweise erwartet man so einen am Meer, nicht in Sachsen. Den brauchte August der Starke für seinen Miniaturhafen, die Teil seiner ausschweifenden Feste waren.

Auch hier solltest du einen Museumsbesuch ins Auge fassen. Nicht nur ist der Baustil einzigartig (es ist das einzige im original Dresdner Rokoko erhaltene Schloss in Sachsen), sondern auch die Innenausstattung.

Auch das kleine Schlösschen diente der Jagd. Eignete sich aber auch zum Wohnen, Speisen und Feiern. Die Zimmer glänzen mit und weltweit einzigartigen Wandbespannungen die ganz exotisch anmuten. Sie bestehen aus Federn, Stroh, Perlen und chinoischen Stickereien.

  • Öffnungszeiten: Donnerstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr
  • Eintritt: 6,50€ (Erwachsene), 5,50€ (ermäßigt)

Albrechtsburg Meißen: Heimliches Porzellanimperium

Wo befindest sich das älteste Schloss Deutschlands? In Sachsen! Und noch dazu wird sie als die „Wiege Sachsens“ bezeichnet. Aber das war es noch lange nicht, was die faszinierende Burg mitten in und hoch über Meißen ausmacht.

Schon vom Stadtzentrum aus sieht sie beeindruckend aus und die Treppen durch enge Gassen hoch zu den Festungsmauern bieten einen fabelhaften Ausblick über die kleine Stadt, was besonders im Dezember beim Besuch des Meißner Weihnachtsmarkts einen richtig wohligen Schauer mit sich bringt.

Das Außengelände kann kostenfrei besucht werden, aber um sich in den Gemäuern, der Kathedrale und dem Museum umsehen zu können, bedarf es eines Eintrittsgeldes. Das ist nicht ohne, aber vor allem wenn du dich für Geschichte und wunderschöne Wandgemälde interessierst, ist es einen Besucht wert.

Dann erfährst du auch mehr zu Europas erster Porzellanmanufaktur, die August der Starke 1710 in der Albrechtsburg versteckte, damit die Herstellungsmethoden nicht kopiert werden konnten. (Wurden sie aber dann doch.) Auch heute noch erfreut sich das Meissener Porzellan einer weltweiten Beliebtheit.

  • Öffnungszeiten: täglich 10 bis 18 Uhr
  • Eintritt: 10€ (Erwachsene), 8€ (ermäßigt)

Schloss Pillnitz: Lustschloss August des Starken

In Dresden gibt es viele prachtvolle Gebäude zu sehen – da verwundert es nicht, dass für viele Besucher das Schloss Pillnitz noch ein richtiger Geheimtipp ist.

Das ehemalige Lustschloss und Sommerresidenz des sächsischen Königshauses, nur eine halbe Stunde Fahrtzeit vom Dresdner Stadtzentrum entfernt, ist aber durchaus einen Besuch wert! Wir haben bei einem Kurzurlaub 2 Tage in Dresden verbracht und an einem Vormittag das Schloss Pillnitz besucht.

Beim ersten Betrachten reibt sich vermutlich so mancher Besucher erstaunt die Augen: das Schloss überrascht mit Gebäuden, die statt an deutschen Barock eher an China erinnern. Aber das war typisch für die Zeit des späten Barock; die Chinabegeisterung war sehr populär und fand auch in der Baukunst ihren Ausdruck.

Leider ist das Schloss noch nicht komplett restauriert, aber ein geführter Rundgang ist dennoch absolut empfehlenswert. Dabei kann man unter anderem einen Blick in die Schlossküche werfen, die sich im Keller des Neuen Palais befindet.

Beeindruckend und gleichzeitig erschreckend sind hier die an einem Pfeiler eingezeichneten Hochwassermarken – sehr oft wurde das Neue Palais schon von Elbe-Hochwassern betroffen. Neben der Schlossküche sind auch die Kapelle und der Kuppelsaal sehr sehenswert. Man kann sich direkt vorstellen, dass hier früher rauschende Feste gefeiert wurden.

Unbedingt solltest du auch einen Bummel durch die wunderschönen Parkanlagen unternehmen. Das Highlight ist eine riesige Kamelie – sie ist ca. 250 Jahre alt und extra für diesen Baum wurde ein fahrbares Gewächshaus gebaut. So steht der ca. 9 Meter hohe Baum in der warmen Jahreszeit im Freien und im Winterhalbjahr wird die Kamelie durch das Gewächshaus geschützt.

Noch viele weitere Highlights hält der wohl schönste Park Dresdens bereit, ein Besuch lohnt sich also absolut. Übrigens kannst du dorthin auch einen Ausflug auf der Elbe unternehmen, die Schiffe fahren am Elbufer in der Dresdner Altstadt ab.

Dieser Reise-Tipp stammt von Cornelia. Sie betreibt den Reiseblog SilverTravellers, wo sie über Reiseziele und Sehenswürdigkeiten sowohl in Deutschland als auch weltweit berichtet. Außerdem findest du auf ihrem Blog einen kulinarischen Part mit Tipps zu Restaurants und Cafés sowie viele Rezepte.

  • Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr
  • Eintritt: 8€ (Erwachsene), 6€ (ermäßigt)

Festung Königstein: Eine der größten Bergfestungen Europas

Wer kennt sie nicht, die Bilder der bizarren Felsformationen der sächsischen Schweiz? Die bekannteste unter ihnen dürfte wohl die Bastei mit der steinernen Rundbogenbrücke sein. Aber kaum jemand hat schon von der märchenhaften Festung Königstein gehört, die direkt aus dem Tafelberg zu erwachsen scheint, auf dem sie thront.

Vom Besucherparkplatz kann man die kleine Bimmelbahn nutzen, um zum Eingang der Burg zu gelangen, wir entschieden uns aber, zu Fuß zu gehen. So konnten wir den Ausblick auf die Festung und die umliegende Landschaft in aller Ruhe genießen.

Die mächtigen Mauern, die direkt mit den umgebenden Felsen verbunden sind, waren ein fantastischer Anblick. Durch mehrere Bögen und Burgmauern hindurch gelangten wir auf das Felsplateau, also in das Innere der Burg.

Wer den Weg nach oben auf das Plateau nicht zu Fuß zurücklegen will kann den Aufzug nutzen, verpasst aber damit ein wunderschönes Erlebnis.

Oben angekommen faszinierte uns nicht nur die Festung an sich, sondern auch die unvergleichlich traumhafte Aussicht. Die Landschaft mit ihren typischen Tafelbergen und der Elbe scheint fast unwirklich, so schön ist sie.

Dieser Sehenswürdigkeiten-Tipp kommt von Tina, die auf Urlaubsreise.blog von ihren Reisen und Ausflügen berichtet und dabei viele hilfreiche Tipps mit auf den Weg gibt. Noch mehr Impressionen zu ihrem Dresdner Kurzurlaub findest du auf ihrem Blog.

  • Öffnungszeiten: 12€ (30.05. – 31.10.2020), 10€ (01.11.2020 – 31.03.2021)
  • Eintritt: April – Oktober 9 – 18 Uhr, November – März 9 – 17 Uhr
Festung Königstein
Festung Königstein (c) www.Urlaubsreise.blog

Schloss Wackerbarth

Schloss Wackerbarth ist in Sachsen vor allem für seinen Wein bekannt, gehört er doch zu den erlesenen sächsischen Qualitätsweinen. Doch auch als Schloss ist Wackerbarth höchst interessant, denn es handelt sich um eine einzigartige Kombination aus natürlichem Weingut, historischem Schlossgebäude und einer gepflegten Gartenanlage.

Das Barockschloss, welches ursprünglich als Alterswohnsitz für einen der Minister von August des Starken, Christoph von Wackerbarth, erbaut wurde, ist heute das berühmteste Weingut im Sächsischen Elbland und zugleich Sitz des Sächsischen Staatsweinguts.

Die komplette Schlossanlage kann eigenständig (ohne Eintritt) erkundet werden, bei der man Zugang zum Garten, zum Gutsmarkt sowie zu den Weinbergen hat. Während sich in der Gartenanlage vor allem aufgrund der Symmetrie und der typisch barocken Bauweise ausgezeichnete Fotomotive finden, bieten die Weinberge einen großartigen Blick über Radebeul und das Elbtal bis nach Dresden.

Alternativ kann man auch an einer Weinführung teilnehmen, bei der man alles zu den Besonderheiten des Wackerbarth-Weins kennenlernt und diese dann auch selbst verkosten kann.

Wer nach dem spannenden Rundgang auf Schloss Wackerbarth noch mehr kennenlernen möchte, kann entweder die unmittelbare Umgebung in Radebeul kennenlernen, wo es noch weitere Lustschlösser aus der Zeit von August des Starken gibt, oder einen Abstecher ins mit dem Auto nur rund 20 Minuten entfernte Dresden mit all seinen historischen Sehenswürdigkeiten unternehmen.

Dieser Schloss-Tipp kommt von Christian. Wer mehr über Christians Reisen wissen möchte, kann auf seinem Reiseblog My Travelworld vorbeischauen. Über 70 Länder hat er bereits bereist und nach wie vor ist seine Reiselust als Digitaler Nomade ungebrochen, sodass er zurzeit mit einer Home Base in der Dominikanischen Republik durch die Welt tourt, allerdings auch immer mal wieder in seiner Heimat Dresden vorbeischaut.

  • Gutsmarkt Öffnungszeiten: täglich 11 bis 19Uhr
  • Weingarten Öffnungszeiten: Mai bis Oktober, täglich 11.00 – 19.00 Uhr
  • Eintritt: frei
Schloss Wackerbarth in Sachsen
Schloss Wackerbarth (c) www.my-travelworld.de

Schloss Muskau

Die Stadt Görlitz ist ein wunderbares Ausflugsziel mit dem alten Stadtkern, den herrlichen historischen Türen und der Kathedrale. Bei all den schönen Fotomotiven wird Bad Muskau mit dem Muskauer Park und Schloss oft übersehen. Ein riesiger Fehler!

Die Anlage ist so einzigartig, dass sie sogar ins UNESCO-Weltkurluterbe aufgenommen wurde. Der Fürst-Pückler-Park erstreckt sich außerdem bis nach Polen. Du kannst also einen Nachmittagsbummel in zwei Ländern machen.

Das Schloss ist in einem roten Ton mit weißen Spitzen gestrichen mit runden Kuppeln, von denen aus du einen ausgezeichneten Blick über die Dächer des Schlosses und den Park hast. Zutritt erhältst du, wenn du dir ein Ticket zum Museum löst.

Ich fand die Ausstellung im Schloss richtig einzigartig, denn es gab interaktive Teile (wo du Liebesbriefe von Fürst Pückler selbst erhalten konntest). Der Lebemann und Weltenbummler Hermann Ludwig Heinrich Graf von Pückler-Muskau war unglaublich aktiv und seine Lebensgeschichte überaus inspirierend dargestellt.

  • Ab 20. Juni 2020 ist das Neue Schloss wieder täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
  • Eintritt: 8 € (Erwachsene), 4€ (ermäßigt), 14€ (Familie)

Dresdener Schloss

Abgesehen von Schloss Pillnitz gibt es in Dresden natürlich noch weitere Prachtbauten. Insgesamt gibt es in Dresden 19 Schlösser an der Zahl! Daher ist ein Besuch der Landeshauptstadt einfach ein Muss.

Direkt gegenüber vom Zwinger, für den es übrigens mal Pläne zur Erweiterung zu einem Schloss gab, liegt das Schloss von Dresden. Passend zu den benachbarten Bauten ist auch es mit vielerlei architektonischen Verzierungen versehen und macht einiges her.

Im Museum erhält man Zutritt zu den originalgetreu rekonstruierten Pa­raderäumen, die extra zur Hochzeit des Kurprinzen Friedrich August II mit der österreichischen Kaisertochter Maria Josepha im Herbst 1719 errichtet wurden.

Und auch hier erfährst du mehr zur Sammelleidenschaft, die August der Starken für Porzellan hatte. In den Schauvitrinen befinden sich unter anderem die Elementvasen des Hofbildhauers und Modellmeisters Johann Joachim Kaendler, die aus Meissener Porzellan gefertigt wurden.

  • Öffnungszeiten: Montag bis Dienstag 10 bis 17 Uhr, Freitag bis Sonntag 11 bis 17 Uhr 
  • Eintritt: 14€ (Erwachsene), 10,50 € (ermäßigt), unter 17 frei, ab 10 Pers. 12,50 €, Audioguide kostenlos
Dresdner Schloss in Sachsen
Dresdner Schloss

Schloss Augustusburg

Eine der schönsten herrschaftlichen Anwesen in Sachsen, die ich bisher besucht habe, ist die Augustusburg, die im 16. Jahrhundert als Jagdschloss erbaut wurde.

Hier ist mal ein Schloss, das nicht von August dem Starken in Auftrag gegeben wurde. Tatsächlich war hier schon im 11. Jahrhundert eine Burg, die damals – wie auch der Ort – Schellenburg hieß. Die ließ Kurfürst August I. von Sachsen dann 1568 in die Augustusburg umbauen und umbenennen.

Die Burg sitzt nun im gleichnamigen Ort Meeresspiegel, gilt als „Krone des Erzgebirges“ und liegt nicht unweit von Chemnitz. Schon von Weitem strahlt sie in blendendem Weiß, umrahmt von rostfarbenen Ziegelsteinen und den kohlefarbenen Dächern.

Früher standen hier Pferdeställe, heute gibt es Europas größtes Motorradmuseum sowie historische Ausstellungsstücke von Kutschen bis hin zu Oldtimern. Jeden Winter gibt es sogar alljährliche »Wintertreffen«, wo sich Motorradliebhaber zu Tausenden versammeln.

Magst du Vögel? Dann ab zum Adler- und Falkenhof, wo du Greifvögel hautnah erleben kannst. Kunstliebhaber werden das Altarbild der Schlosskirche, das   Lucas Cranach der Jüngere einst malte, zu schätzen wissen.

  • Öffnungszeiten: täglich 09:30 bis 18 Uhr
  • Eintritt: 6€
Augustusburg in Sachsen
die Augustusburg

Schloss Hartenfels

Ein Schloss, das ich selbst noch nicht besucht habe, das aber auf meiner Liste steht ist Schloss Hartenfels. Es sieht zauberhaft aus mit seinen weißen Wänden, roten Dächern und honigfarbene Wendeltreppe Wendelstein. Diese ist besonders, weil sie fast 20 Meter hoch und freitragend ist.

Das prachtvolle Renaissanceschloss hat außerdem einen eigenen Bärengraben, bei dem man die pelzigen Waldbewohner beobachten kann.

Das Schloss selbst stammt aus dem 11. Jahrhundert und spielte eine wichtige Rolle während der Reformation. Schließlich lehre Luther im benachbarten Wittenberg und wurde von den Landesherren Friedrich der Weise, Johann der Beständige und Johann Friedrich unterstützt, die in der Burganlage ihre Residenz hatten. Luther kam natürlich zu Besuch.

Im Schloss finden heutzutage verschiedene Ausstellung statt, wie die Dauerschau „Standfest. Bibelfest. Trinkfest.“ zur Geschichte von Schloss Hartenfels bis ins 18. Jahrhundert sowie die Ausstellung „Festung Torgau“ zur militärischen Nutzung.

Besonders Kinder werden im neuen Pädagogikraum Spaß haben. Denn hier kann man sich kreativ und aktiv betätigen, wie zum Beispiel mit Armbrust schießen.

  • Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag 10 bis 18 Uhr (April-Oktober), Dienstag-Sonntag 10 bis 16 Uhr (November-März)
  • Hausmannsturm mit Aussichtsplattform täglich 10-18 Uhr (witterungsabhängig)
  • Eintritt: 5€, 4,50€ (ermäßigt), Kinder bis 17 Jahre kostenfrei

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Im Stadtteil Asakusa in Tokio gibt es richtig viel zu erleben. Es ist einer meiner Lieblingsorte in der japanischen Hauptstadt und ich liebe es hier einfach durch die Straßen zu laufen, entlang der Promenade und zum Tempel Senso-ji. Was auch du hier machen kannst, habe ich hier mal in einer praktischen Übersicht zu den besten Asakusa Sehenswürdigkeiten zusammengetragen.

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Header: So findest du das UFO Busludscha-Monument in Bulgarien

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