Wie sieht so eine Great Ocean Road Tour eigentlich aus? [Tagebuch]

Ich habe schon so viel von dir gehört, nun werde ich dich endlich kennenlernen mit deinen sich schlängelnden Straßen, steilen Klippen und tosenden Wellen, die langsam deine Küste abnagen. In Herrgottsfrühe machte ich mich auf zu meiner ersten Great Ocean Road Tour. Mit der Sonne über mir und fotogenen Wolken am Himmel, hielten wir an den Aussichtspunkten Point Addis und Cape Patton an sowie am berühmten Schild, das die GOR ankündigt.

Nach den obligatorischen Touristenfotos wurden wir hinfortgefahren zum Apollo Bay für einen Mittagsstop am weichen Sandstrand mit kristallklarem Wasser und Segelschiffen im Hafenbecken, welches ich selbstverständlich erkunden und ausgiebig fotografieren musste. Folglich musste ich dann auch den ganzen Weg zurücksprinten, da ich sonst den Bus verpasst hätte. Trotzdem schaffte ich es noch eine Broschüre für mein Scrapbook zu schnappen und dann ging es zum ultimativen Haltepunkt während unserer Great Ocean Road Tour.

Wie sieht so eine Great Ocean Road Tour eigentlich aus? [Tagebuch]

Die Highlights der Great Ocean Road Tour

Die 12 Apostel waren wirklich ein Anblick für sich. Ganz zerklüftet und separat standen sie im starken Wind und dem ewigen Wellengang des Meeres, die langsam den Sandstein verschwinden lässt, was auch der eigentliche Grund der Entstehung der Apostel war. Die beeindruckende Steinformation London Bridge ist ein gutes Beispiel dafür. Bis vor ein paar Jahren war sie noch eine Brücke, doch diese ist zerbrochen und zurückgeblieben sind ebensolche Steinhaufen. Witzig ist auch die Geschichte zum Zusammenbruch: ein Mann hatte seine Privatsekretärin/Geliebte dort hin gebracht zum geheimen Techtelmechtel und die Verbindung zum Festland brach ein. Der nachfolgende Helikopter-Rettungseinsatz wurde in den Nachrichten übertragen und die Affäre kam bald heraus. Ups.

Dann sahen wir auch noch die wunderschöne Bucht Loch Ard. Mein Lieblingsort entlang der Great Ocean Road Tour. Aber, was den meisten der Gruppe besonders gefiel war der Zwischenstopp in Cannett River, wo unsere Haarpracht erstmal als Rastplatz für kunterbunte Papageien diente. Eigentlich wollten wir Koalas sehen. Aber die Horde von Königspapageien, die auf unseren Köpfen sitzen wollte und der Steak essendende Kookaburra waren auch ein toller Anblik. Leider mochte sich keiner der Vögel auf meinem Haupt Platz nehmen. Wahrscheinlich mochten sie meine pinken Haare nicht.

Eindrücke der great Ocean Road Tour

Tierliebe ganz hautnah

Egal, wir sahen einige schläfrige Koalas hoch oben in den Eukalyptusbäumen. Wusstest du, dass sie nur etwa 5 bis 10 Arten von Eukalyptusbäumen essen und etwa 70 davon für sie genießbar sind? Insgesamt gibt es jedoch 700 Eukalyptusbaumarten. Danach kamen wir am Ngatanwarr Regenwald im Otway Gebiet an, wo ich mich eifrig auf Schneckensuche begab. Eigentlich mag kich die schleimigen Viecher nicht, aber auf meiner Great Ocean Road Tour wolte ich ganz besondere sehen: fleischfressende. Sie essen andere Schnecken. Die mieden mich aber auch und so nahm ich mit Fotos von Bäumen Vorlieb. Denn die waren mit Moos und Flechten behangen und ihre verzweigten Ästen erinnerten stark an Tim Burtons Fantasie.

Mit Einbruch der Dämmerung ging es in den Grampians Nationalpark und mit einer Taschenlampe bewaffnet hinaus in unser Camp auf der Jagd nach Kängurus. Witzigerweise nahm die Anzahl der Kängurus ab, umso weiter wir uns vom Camp wegbewegten. Also gingen wir wieder zurück und waren ungemein erheitert, als wir Zeuge wurden, wie ein Känguru über die Straße sprang. Die Krallen erzeugten ein tolles Klickgeräusch auf dem Beton. Das war richtig witzig. Mit dem Kopf voller Kängurus gingen wir verträumt ins Bett und am nächsten Morgen sollten wir noch viel mehr sehen.

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Jetzt du: Steht eine Great Ocean Road Tour auch auf deiner Reisewunschliste? Oder bist du sie schon mal gefahren?

Noch mehr Eindrücke der great Ocean Road Tour


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