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Was macht ein Blogger? Auszug aus dem Alltag eines Reisebloggers

Was macht ein Blogger? Auszug aus dem Alltag eines Reisebloggers

Ich schrecke aus meinem Schlaf.

Der Wecker hat geklingelt.

Ich wundere mich immer wieder wie ich so auf das leise Spiel meines Klingeltons geeicht bin, habe ich ihn doch gerade erst gewechselt. Verschlafen geht gar nicht, wenn man auf Reisen ist. Entweder man vergeudet wichtige Zeit, die man für das Erkunden nutzen kann oder man verpasst seinen Flug. Beides keine Option für mich.

Was macht ein Blogger? Auszug aus dem Alltag eines Reisebloggers

Noch halb verschlafen blinzele ich mir die Augen klar und schalte erstmal die Wlanverbindung an (immer schön Strom sparen und Schlaf tanken über Nacht!). Das Laden der ganzen neuen Nachrichten dauert eine Weile und mein Handy summt munter vor sich hin. Ich checke die neuesten Instagramnachrichten, bearbeite ein aktuelles Foto und ab geht’s damit in die Instagallerie. Jetzt noch schnell die besten Hashtags rausgesucht und dann geht’s ab zum Zähneputzen.

Ich schlafe meist entweder in Gemeinschafszimmern in Hostels oder – auf gesponsorten Reisen – in Hotels. Beim ersteren wird sicherhaltshalber das Handy mit zum Bad genommen, der Laptop weggeschlossen falls ich auf ihm schlafen musste (viele Schließfächer sind einfach zu klein) mein Rucksack mit Schloss versehen und dann im Schnelldurchgang präsentabel gemacht. Je nach Lust und Laune gibt’s noch Makeup oder eben eine Sonnenbrille, denn das kostet auch so seine Zeit. Reisen ist mir wichtiger. Und gerade wenn ich reisen kann und nicht an meinem Laptop kleben muss (auch Alltag eines Reisebloggers), dann nutze ich das auch aus.

Ich mache mich dann ans Frühstück – Hotelbuffet oder selbstmitgeschleppte Haferflocken mit frischgeschnittenen Apfelstückchen im Hostel – während ich meinen Twitterfeed durchforste und auf Fragen und Nachrichten antworte. Auf facebook will ich gerade nicht nachgucken. Dann nochmal schnell das Wetter des Tages gecheckt, eventuell meine Tagestasche entspechend upgedatet und die Tagestermine in mein Fon gespeichert und Karten-Screenshots gemacht falls ich mich verlaufe oder vergessen habe meine maps.me Karten herunterzuladen (sind kostenlos und funktionieren anscheinend auch in Asien – nimm das Google Maps!).

Was macht ein Blogger? Auszug aus dem Alltag eines Reisebloggers - hier beim Fotografieren

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  • Fräulein_Ich
    5. Januar 2017 at

    Hey Annemarie :)

    Ich habe mir gerade deinen Beitrag durchgelesen und musste manchmal echt schmunzeln, weil ich deinen Beitrag recht witzig geschrieben fand.

    Danke für den Einblick in deinen Alltag als Reisebloggerin. Hat mir echt Spaß gemacht zu lesen :).

    Das mit den Hostles erinnert mich gerade ein wenig an meine Irlandreise im letzten Jahr. Wir hatten unseren Start in Dublin, wo wir in einem 4 Bett, nein warte es war ein 6 Bett Zimmer, genächtigt hatten. Zum Glück haben wir uns nur eine Nacht das Zimmer mit zwei weiteren Damen geteilt. Die irgendwann, mitten in der Nacht, das Zimmer stürmten. Gerade wenn man am nächsten Tag früh raus will, weil man was anguggen möchte, nicht gerade sehr reizvoll.

    Persönlich bin ich dann doch die Fraktion, die sich dann in einem Gästehaus oder Hotel einbucht. Wo ich meine Ruhe habe. Mich zurückziehen kann. Keine anderen Menschen rein platzen. Ich blöd angeschaut werde, wenn ich meine Bilder durchforste und hochlade, nachdem ich sie bearbeitet habe. Mal ganz von der Textschreiberei abgesehen. Vielleicht bin ich da etwas verwöhnt, oder auch Menschenscheu, was meine Nachtruhe usw. angeht :)

    Liebe Grüße Fräulein_Ich von pferdigunterweg.com und mitmachblog.wordpress.com

    • Annemarie Strehl
      25. Januar 2017 at

      Hallo Fräulein_Ich! Vielen Dank für deinen netten Kommentar. Ich kenne das leider zu gut mit den rücksichtslosen Hostelbewohnern. Zum Glück gibt es in Hostels ja auch Einzelzimmer, aber ich spare gerne oft am Zimmer und habe dann den Salat. Aber ich verstehe das voll, wenn man seine Ruhe braucht. Das hat nichts mit ‚Verwöhnt‘ zu tun, es ist einfach produktiver, wenn man seine Ruhe hat und sich voll und ganz konzentrieren kann. Liebe Grüße!

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