10 Verrückte Dinge, die ich tatsächlich in Ozeanien gemacht habe

Das war eine verrückte Zeit voller verrückter Dinge, die ich in Ozeanien erleben durfte. Es gab sehr viele Höhe- aber auch Tiefpunkte, aber nichts dazwischen. Immer volle Power und niemals langsamer werden, war das Motto. Hinzu kam meine Tollpatschigkeit und so konnte ich dich mit meinen albernen, kleinen Geschichten amüsieren, dir von Orten erzählen, von denen ihr noch nie gehört habt und mit tausenden Fotos und Erzählungen mit auf die Reise nehmen. Es gab dabei aber auch bestimme Erlebnisse, die heraus stachen und aus denen ich meine eigene Top 10 Liste erstellt habe. Ganz im Ernst, ich hätte nie gedacht, dass ich diese jemals freiwillig machen würde.

10 Verrückte Dinge, die ich tatsächlich in Ozeanien gemacht habe

Durch die Bäume fliegen (und gegen keinen einzigen knallen)

Mein erstes großes Abenteuer verrückter Dinge fand in den erhabenen Baumwipfeln eines uralten Waldes in Rotorua, Neuseeland statt. Die Stadt an sich ist einfach toll und ich war hin und weg, aber das Highlight sollte noch kommen. Ich bin ganz und gar nicht ein Adrenalinjunkie und bezweifle, dass ich in Zukunft auch nur in die Nähe eines Bungeeseils oder Skydives gehen werde – außer, ich mache die Fotos vom Fall. Was ich aber stattdessen getan habe, war mich an einem Drahtseil anzukapseln und in 20 Metern Höhe bis zu 200m durch den Wald zu fliegen. Das war einfach unglaublich und nur einmal ganz kurz war mir etwas mulmig. Anscheinend bin ich ein Naturtalent.

In einem Vulkan schwimmen

Verrückt, oder? Ich habe bereits einen Vulkan halbwegs erstiegen, genauer gesagt den Ätna in Sizilien, aber mir war nicht bewusst, dass man auch in einem Vulkan schwimmen kann bis ich es selber tat. Witzigerweise war es mir an diesem Tag einfach zu kalt, um in jedem natürlichen Pool baden zu gehen und die Hälfte der Zeit wollte ich nicht einmal meinen Zeh hineinstecken. Ich bin eben eine Frostbeule. Aber allein der Gedanke daran, sagen zu können ich sei in einem Vulkan geschwommen, brachte mich dazu es auch tatsächlich zu tun. Nun stell dir vor, ich war die Einzige. Allen anderen war es zu kalt. Wer ist jetzt die Frostbeule?

10 Verrückte Dinge, die ich tatsächlich in Ozeanien gemacht habe - ziplining

Rote Beete essen (und es sogar mögen)

Ich war stets ein eifriger Verfechter der Rotebeete freien Zone. Es gab nie eine Zeit in meinem Leben, da dieses Kraut bei mir nicht einen Würgreflex ausgelöst hätte. Und dann kam Australien. Hier gibt es sie überall. Ich wiederhole: überall! In Salaten, auf Sandwiches und sogar in Schokokuchen!! (Rezept kommt bald) Als ein Freund mir einen Salat anbot, wurde mir ganz mulmig als zum krönenden Abschluss Rote Beete als Verzierung draufkam. Ich wollte ja niemanden beleidigen und so quälte ich mir eine Gabel voll in den Mund und siehe da, ich lebte noch. Und jetzt halte dich fest, auf meinen Sandwichs kam seitdem sogar ab und zu eine Scheibe rote Beete. Ihr dürft mich gerne für verrückt erklären. Ich bin da wohl australisiert wurden.

Von einem Känguru geküsst werden

Super niedlich, oder? Als ich die Känguruauffangstation in Coober Pedy besuchte, konnte ich ganz nah bei den kleinen Hüpfern sein. Sie heißen übrigens Joeys. Die Besitzer der Auffangstation erzählten uns von dem Trick, wie man einen Kuss erhaschen kann. Einfach ganz dicht rangehen und vorsichtig auf die Nase der Kängurubabies pusten. Das ist für sie ein Zeichen der Freundschaft.

10 Verrückte Dinge, die ich tatsächlich in Ozeanien gemacht habe - Kängurus geküsst

In der Wildnis unter Sternen schlafen

Ich hasste Campen mit Leidenschaft. Seitdem ich in den Gärten von Freunden ein paar mal „gecampt“ hatte und von Ameisen zerbissen wurde, von der Kälte eine Blasenentzündung bekam und mich ganz schief und krumm gelegen hatte, wollte ich nichts mehr damit zu tun haben. Und dann buchte ich eine Outbacktour und redete mir die Tatsache schön, dass man in Swags schlafen würde. Ich musste erst einmal googeln, was ein Swag ist. Mitten im Nirgendwo wurde mir dann bewusst, dass ich in einem Schlafsack auf dem Boden schlafen würde während Insekten und Wallabies ihre Kreise um das Camp zogen. Ich überlebte es und mochte es sogar. (Aber Wallabies sind trotzdem fies. Lasst mich das hier einmal erwähnen.)

Einen Ameisenhintern lecken

Dies kostete mich einigen Mut und enorm viel Überzeugungskraft seitens einer verrückten Italienerin. Ich wollte stur bleiben und auf gar keinen Fall einen Hintern lecken. Auch wenn es nur der einer Ameise war. Und warum wollte man mich überhaupt dazu bringen? Nun ja, diese Ameisen wurden seit jeher von den Aborigines als Heilmittel genutzt und ihre Hinterteile schmecken nach Zitrone mit Pfeffer. Also ein einzigartiges Erlebnis für Touristen. Ich sah das anders, gab aber letzten Endes nach und stellte fest, dass es wirklich nach Zitrone und Pfeffer schmeckte. Noch einmal werde ich das aber nicht machen. Du bist aber gerne herzlich dazu eingeladen, dich einmal daran zu probieren und eine arme Ameise zu traumatisieren, falls ihr darauf steht.

10 Verrückte Dinge, die ich tatsächlich in Ozeanien gemacht habe - Sandboarden

In der Wüste surfen

Wohl wahr, Surfen in der Wüste. Das geht. Und auch nicht irgendeine Wüste, sondern die Kleine Sahara. Bevor ihr mich aber als unzurechnungsfähig erklärt, sollte ich erwähnen, dass es Sandboarding war. Ich kannte das nicht einmal und dann stand ich auf einmal auf den schneeweißen Dünen und hielt ein Board in der Hand. Das musste ich natürlich gleich einem Test unterziehen und rannte den Berg hinauf, um sofort wieder hinunterzuschlittern. Es war cool. Fragt jetzt aber nicht, ob es besser ist als Schlittenfahren. Das ist einfach anders. Einen Vorteil hat es aber: man wird weder nass noch kalt.

Wegen einer kleinen Spinne ausflippen

Ich habe mich immer über Mädchen lustig gemacht, die wegen einer Spinne gleich auf Tische springen und Laute von sich geben, die nur ein Hund hören kann. Es ist nur ein achtbeiniger Arachnid! Was kann sie denn schon tun? Dich mit ihren Klauen einspinnen a la Aragog oder die Spinnen im Hobbit? Nicht wirklich. Sie haben viel mehr Angst vor uns menschlichen Riesen als andersherum. Das war meine Meinung und dann befand ich in Australien, einem Land, wo überall Gefahr lauert. Jede Spinne ist hinter einem her, vielleicht sind sie nicht gleich giftig, aber beißen tun sie gerne. Irgendwo ist immer eine Spinne versteckt. Zum Beispiel gibt es in vielen Hinterhöfen Rotrückenspinnen. Wusstet ihr, dass diese einige der wenigen für Menschen wirklich gefährlichen Spinnen sind?

Nun stellt euch einmal vor, wie ich ganz unbedarft in meinem Zimmer sitze und plötzlich eine Spinne entdecke. Die wollte ich mir genauer anschauen und da sprang sie mir doch gleich entgegen! Ich tat also, was jeder vernünftige Erwachsene tun würde: ich bewarf sie mit etwas und holte mit Unterstützung. Es stellte sich heraus, dass sie ungefährlich war. Vor allem, nachdem sie tot war.

10 Verrückte Dinge, die ich tatsächlich in Ozeanien gemacht habe - in Quellen baden

Traurig sein, einen Wurm nicht gesehen zu haben

Würmer sind sozusagen mein Kryptonit. Kennt ihr Carver von Disneys Weekenders? Er hat eine irrationale Angst vor Würmern so wie Indiana Jones Angst vor Schlangen hat. Macht es Sinn? Natürlich nicht, wenn es sich um Phobien dreht. Warum in aller Welt wollte ich dann den längsten Wurm der Welt sehen? In Bill Brysons Buch klang es so faszinierend. Nicht nur, dass er von all den Dingen spricht, die einem in Australien begegnen können und die unglaublich gefährlich sind, sondern eben auch verrückte oder langweilige Dinge.

Alles klingt super spannend bei ihm; eben genauso spannend, dass ich sogar einen Wurm von 2 Metern Länge live sehen wollte. Das gestaltete sich aber schwierig, denn erstens leben sie 3 Meter unter der Erde und zweitens sind sie inzwischen nicht mehr im Museum zu finden. Also hab ich es letzten Endes doch ausgelassen. Wahrscheinlich wäre ich nur traumatisiert geworden.

Mit den Fischen schwimmen

Wir haben bereits festgestellt, dass ich ein riesiger Tollpatsch bin. Dann ist es wohl auch gut vorstellbar, wie ich mich mache, wenn man mich in Schnorchelausrüstung steckt und mitten im Meer aussetzt. Keine so gute Idee. Dennoch bin ich dafür extra 3 Stunden lang aufs Meer und zum Great Barrier Reef gesegelt, um zum allerersten Mal zu Schnorcheln. Aber schon als ich in meinem Schwimmanzug das kalte Wasser zu spüren bekam, fing ich sofort an zu hyperventilieren. Kein guter Anfang. Dann war mir auch nicht klar, dass man die Schwimmbrille fester schnallen kann, damit man darin nicht ertrinkt. Man lernt immer wieder dazu. Ich sah zwar viel, war aber auch viel damit beschäftigt, nicht unter zu gehen. Zum Glück verlief mein zweites Schnorchelerlebnis um einiges besser. Das erste hingegen war… oh oh.

10 Verrückte Dinge, die ich tatsächlich in Ozeanien gemacht habe in Vulkanen geschwommen

Ein paar verrückte Dinge für Ozeanien zu Hause

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Das war meine Liste von unglaublich verrückten Dingen, die ich nie geglaubt habe, mal in Ozeanien zu tun, aber dann doch gemacht habe. Welches dieser Dinge würdest du auch gerne einmal machen? Und welche verrückte Dinge hast du schon mal auf Reisen gemacht?

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